Speicher-Wirtschaftlichkeitsrechner

Amortisation, Kapitalwert und Rendite eines Batteriespeichers. Leistung und Investition eintragen, Erlösszenario wählen, Abzüge und laufende Kosten prüfen. Alle Vorgaben sind Beispielwerte und durch die Zahlen des konkreten Projekts zu ersetzen.

Erlösbasis
150.000 – 250.000 € / MW p.a.
Kalkulationsbasis
Eigene Eingaben, alle änderbar
Ergebnis
Nettoertrag, Amortisation, Kapitalwert, Rendite

1. Anlagendaten

kW
€
MW

Weitere einmalige Kosten

Diese Beträge erhöhen die Gesamtinvestition und verlängern damit die Amortisation. Die Vorgaben sind Beispielwerte für eine Anlage dieser Größe.

€
€
€
€

Investition im Überblick

PositionHinweisBetrag einmalig
SpeicheranlageEingabe oben–
AnschlussNetzanschluss, Schaltanlage, Bau und Genehmigungen–
Technik vor OrtSteuerungs- und Messtechnik–
Inbetriebnahmeeinmalige Einrichtung–
Sonstige Einmalkostenprojektabhängig–
GesamtinvestitionGrundlage für Amortisation und Rendite–

Steuerliche Option optional

%
%
%
GesamtinvestitionAnschaffungskosten–
Investitionsabzugsbetrag––
Steuerersparnis im Abzugsjahr––
Restbuchwert nach HerabsetzungGrundlage der Sonderabschreibung–
Sonderabschreibung § 7g Abs. 5––
Steuerersparnis im Anschaffungsjahr––
Steuerentlastung gesamtAbzugsjahr und Anschaffungsjahr zusammen–
Verbleibendes Abschreibungsvolumen––
Effektiv gebundenes KapitalGrundlage für Amortisation und Rendite mit Steuereffekt–
Beides ist vorgezogene Abschreibung, kein Geschenk. Der IAB senkt den Gewinn im Abzugsjahr, wird im Anschaffungsjahr wieder hinzugerechnet und mindert im Gegenzug den Abschreibungswert des Speichers. Die Sonderabschreibung auf den verbliebenen Restbuchwert wirkt im Anschaffungsjahr ebenfalls sofort. In Summe wird die Steuerlast aus zwei Jahren nach vorn geholt – in den Folgejahren bleibt entsprechend wenig Abschreibungsvolumen übrig.
Wann sich das lohnt: Vor allem dann, wenn in einem Jahr ein außergewöhnlich hoher Gewinn anfällt. Die Folgejahre sind mitzudenken: Ohne nennenswerte Abschreibung steigt dort die Steuerlast wieder.
Ob und in welcher Höhe IAB und Sonderabschreibung genutzt werden können, hängt von Gewinngrenze, betrieblicher Nutzung und Verbleibensfrist ab und ist im Einzelfall mit der Steuerberatung zu klären. Die Sonderabschreibung darf auch über fünf Jahre verteilt werden; hier ist die vollständige Nutzung im Anschaffungsjahr unterstellt. Die lineare Abschreibung über die Nutzungsdauer ist nicht enthalten. Diese Darstellung ist keine Steuerberatung.

2. Erlösszenario wählen

Rohertrag aus der Vermarktung des Speichers (z. B. Regelenergie, Intraday- und Day-Ahead-Handel) je MW Leistung und Jahr, vor allen Abzügen. Die Spannen am Markt schwanken deutlich; drei Szenarien machen die Bandbreite sichtbar.

Szenario 1150.000 €Rohertrag pro MW / Jahr
Szenario 2200.000 €Rohertrag pro MW / Jahr
Szenario 3250.000 €Rohertrag pro MW / Jahr
Eigene AnnahmeIndividuellRohertrag pro MW / Jahr
€

Weitere Erlöse und Einsparungen optional

€/Jahr
z. B. Lastspitzenkappung, höherer Eigenverbrauch, vermiedene Netzentgelte. Nur eintragen, was nicht schon im Rohertrag steckt.

3. Abzüge und laufende Kosten

Vermarktung

Wer den Speicher vermarktet, wird meist am Rohertrag beteiligt, teils mit einem festen Entgelt. Beide Wege lassen sich hier abbilden. Die Vorgabe von 14 % ist ein Beispielwert; maßgeblich ist der Vertrag mit dem Vermarkter.

%
€/kW p.a.
%

Betriebskosten fest je Jahr

Feste Beträge, die unabhängig vom Erlös anfallen. Die Versicherung trägt in der Regel der Eigentümer des Speichers.

€/Jahr
€/Jahr
€/Jahr
€/Jahr
z. B. Pacht, Messstellenbetrieb, Netzentgelte

Kapitalwert

Der Kapitalwert zinst alle künftigen Nettoerträge auf heute ab. Ist er positiv, verdient die Anlage mehr als die Verzinsung, die man alternativ erzielen könnte.

% p.a.
Alternative Verzinsung oder Finanzierungskosten
Jahre
Übliche Nutzungsdauer von Batteriespeichern: 10 bis 20 Jahre
% p.a.
Alterung der Zellen und engere Marktspannen. Wirkt nur auf Kapitalwert und Diagramm.

4. Ergebnis

Rohertrag p.a.
–
Vermarktung p.a.
–
Betriebskosten p.a.
–
Nettoertrag p.a.
–
Gesamtinvestition
–
Amortisation
–
Rendite p.a.
–
Kapitalwert
–
Amortisation mit IAB
–
Rendite p.a. mit IAB
–
Interner Zinsfuß
–
Überschuss nach 5 Jahren
–
Überschuss nach 10 Jahren
–

So setzt sich der Nettoertrag zusammen

PositionGrundlagevom RohertragBetrag p.a.
Rohertrag des SpeichersLeistung × gewähltes Erlösszenario100,0 %–
Vermarktung–––
Einsparungen und sonstige ErlöseEingabe unter 2.––
Steuerung und Softwarefest––
Wartungfest––
Versicherung und Sonstigesfest––
Nettoertragnach Vermarktung und Betriebskosten––

Kumulierter Zahlungsstrom

Investition im Jahr 0, danach die Nettoerträge Jahr für Jahr aufsummiert, mit dem eingestellten Erlösrückgang. Wo die Balken die Nulllinie kreuzen, ist die Anlage bezahlt.

noch nicht amortisiertamortisiertabgezinst (Kapitalwert)
Vereinfachte Wirtschaftlichkeitsrechnung vor Steuern (außer der optionalen IAB-Darstellung), Finanzierung und Abschreibungen. „Nettoertrag p.a.“ = Rohertrag abzüglich Vermarktung und fester Betriebskosten, zuzüglich Einsparungen. „Rendite p.a.“ = Nettoertrag ÷ Gesamtinvestition. „Amortisation“ ist die statische Rückzahlungsdauer des eingesetzten Kapitals ohne Erlösrückgang. Kapitalwert und interner Zinsfuß berücksichtigen Kalkulationszins, Betrachtungszeitraum und Erlösrückgang; ein Restwert der Anlage ist nicht angesetzt. Ob und zu welchen Bedingungen eine Bank finanziert, entscheidet allein die Bank nach der Bonität des Antragstellers und eigenen Kriterien.

Szenarien im Vergleich

Szenario€/MW p.a.Rohertrag p.a.Nettoertrag p.a.AmortisationRendite p.a.Kapitalwert
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